„Electra“ stellt E-Bike Townie go vor

Elektroräder für junge stilbewusste E-Biker waren vor einiger Zeit noch Mangelware. Das ändert sich gerade und die Kultmarke „Electra“ setzt hier mit dem Cruiser-E-Bike Townie GO technisch und optisch ein Zeichen.
Electra Townie Vielfalt

Electra Townie Modellvielfalt - jetzt auch als E-Bike

Ein E-Bike für alle Junggebliebenen

Wenn man sich die Modellpalette von Electra mit bunten Farben, Beachcruiser-Style und witzigem Zubehör, wie Klingeln mit mexikanischen Totenmotiven ansieht, könnte man denken, dass die amerikanische Marke ausschließlich eine jüngere Kundengruppe anspricht. Aber das ist bei Electra bei Weitem nicht der Fall. Laut Marketing-Chefin Nicola Katharina Bowen schätzen auch viele ältere, „im Herzen junge“ Menschen die Räder mit der lässig aufrechten und deshalb für viele besonders bequemen Sitzposition. Ein besonders beliebtes Modell bei allen Junggebliebenen ist das Cruiser-Bike Townie, das es jetzt auch mit einem ebenfalls neuen Elektromotor inkl. integrierter Zweigang-Automatik des renommierten amerikanischen Schaltungsspezialisten SRAM gibt.

Electra Townie als E-Bike

Das E-Bike Townie GO ist ein waschechter amerikanischer Cruiser mit Alu-Rahmen, bequemem Sattel und breitem Lenker sowie komfortabel federnden Ballonreifen. Patentiert ist die aufrechte Sitzposition (s.u.). Extra für den europäischen Markt wird das Townie mit Schutzblechen ausgeliefert.

Electra Townie Go Damen

Das E-Bike Electra Townie Go mit SRAM E-Matic-Antrieb als Damenmodell

 

Die E-Bike-Version „GO“ ist kaum vom beliebten ‚normalen‘ Townie zu unterscheiden. Keine zusätzlichen Kabel, kein Display, das Geschwindigkeit oder Reichweite anzeigt, keine sichtbaren Schalthebel. Auch der Motor in der Hinterradnabe ist gefällig klein und unscheinbar. Da der 10 Ah starke Akku unter dem stabilen Gepäckträger am Heck montiert wird, bleibt die coole Optik erhalten.

Die Reichweite gibt Electra mit 95 Kilometern an. Für einen Cruiser, der seinen Einsatzschwerpunkt weder im Mittelgebirge noch auf Touren findet, ist das ein vollkommen akzeptabler Wert.

 

Erste Fahreindrücke SRAM E-Matic und Electra Townie GO

Der Unterschied zu vielen anderen E-Bikes, gerade den sportlichen Varianten, könnte kaum größer sein. Die Sitzposition ist mehr als entspannt: Beim Townie GO sitzt man ein Stück versetzt hinter der Kurbel (die Sitzposition ist patentiert), der Sattel ist satt gepolstert und der breite Lenker liegt gut in der Hand.

Electra Townie Go Damen links

Gut gelungen: Ein echtes Cruiser-E-Bike

Während man bei vielen anderen E-Bikes zudem durch die Anzahl der Knöpfe, Schalthebel und vielfältigen Kombinationen erst einmal nach einer Einweisung fragen muss, gilt hier das Motto: Einschalten (großer Knopf am Akku), draufsetzen und los! Die neue SRAM E-Matic, die E-Bike-Antrieb und Zweigang-Schaltautomatik in die Hinterradnabe integriert, zieht an, ohne aufdringlich zu wirken und schaltet nach kurzer Zeit bei ca. 15 km/h mit einem leichten Ruck hoch. Bis zur Endgeschwindigkeit von 25 km/h geht es vollkommen gemütlich, entspannt und ohne Kraftaufwand weiter. So lässt es sich cruisen! Am Berg wird es wahrscheinlich etwas weniger entspannt, aber dafür ist das Cruiser-E-Bike Electra Townie GO ja auch nicht gemacht.
Etwas laut war im Test auf der Eurobike Ende August noch der Motor des Prototypen. Laut Electra soll das aber bis zum Serienstart  geändert sein.

Das E-Bike Electra Townie Go kommt Ende 2012 für 1.999 Euro auf den Markt und ist in Schwarz (Herren- und Damenmodell) sowie „Wintermint“ (für Damen) wie auf den Bildern zu sehen erhältlich.

Electra Townie Go Herren

Bilder: Reiner Kolberg, Electra-Stand Messe Eurobike, August 2012

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