Flyer E-Bike mit 500-Watt-Motor

Der erfahrene E-Bike Pionier Flyer (BikeTec, Schweiz) hat zur Eurobike einen neuen, noch sportlicheren Power-Flyer vorgestellt. Das „Flyer Vollblut“ ist in der S-Pedelec-Version mit dem 500 Watt-Heckmotor, der gemeinsam mit Panasonic entwickelt wurde, und 28-Zoll-Laufrädern ausgestattet.
Flyer „Vollblut“ ist in drei verschiedenen Varianten erhältlich
Präsentation des Flyer Vollblut auf der Eurobike 2012

Präsentation des Flyer Vollblut auf der Eurobike 2012

Alternativ zur Power-Variante (S-Pedelec-Version) gibt es das Vollblut-E-Bike als 250 Watt-Version bis 25 km/h. Hier stehen zwei Alternativen zur Auswahl: Einmal als Ausstattung mit 28“-Laufrädern und als wendiges Urban- und Commuterbike mit 650B-Offroadbereifung (27,5-Zoll).

Nabenmotor-Modell mit Spaß und Speed

Der Drehmoment- und Trittfrequenzsensor, der bereits beim bewährten Panasonic-Zentralantrieb zum Einsatz kommt, stellt die vom Fahrer eingebrachte Leistung fest. So wird das System laut Flyer feinfühliger und der Fahrer wird stets optimal unterstützt. Der eingesetzte Akku hat eine Kapazität von 412Wh (47V / 8.8 Ah). Dazu gibt es die Möglichkeit zur Energierückgewinnung (Rekuperation).

 

Präsentation des Flyer Vollblut auf der Eurobike 2012Das neue Flyer-E-Bike für „Ecoisten“

Die angepeilte sportlich-ökologisch orientierte Zielgruppe findet im Flyer-Rahmendesign und in den am Unterrohr angebrachten Akku aufgeräumte Optik, Filigranität und Ästhetik. Laut Flyer ist das Vollblut „das optimale Fahrzeug für den fortschrittlichen, nachhaltigen Individualisten, der mit Speed und Power unterwegs sein will sowie höchsten Wert auf Qualität, Zuverlässigkeit und Kompetenz legt“.

Erste Fahreindrücke bestätigen die vitale Durchzugskraft, die Hinterrad-Nabenmotoren im allgemeinen auszeichnet. Dazu ist der Panasonic Heckmotor kleiner und leichter als viele Konkurrenzmotoren wie zum Beispiel von BionX, was u.a. daran liegt, dass Panasonic die Motorsteuerung unter dem Akku platziert. Das geringere Gewicht von 2,7 Kilogramm sorgt zudem für eine ausgeglichene Balance und damit gute Fahreigenschaften.

Zum Panasonic-Nabenmotor: Neben Flyer setzt auch KTM auf den neuen E-Bike-Motor von Panasonic, der über ein maximales Drehmoment von 40 Newtonmetern verfügt. Weitere Hersteller werden sicher im Laufe der Saison folgen.

2013 kommen zu den bekannten Namen wie Bosch und BionX viele neue Hersteller mit Neuentwicklungen auf den Markt, wie zum Beispiel Yamaha bei Giant, Neodrives bei Bulls oder der ganz ähnliche Xion-Antrieb bei den E-Bikes von Kalkhoff und Raleigh.  Mehr dazu in Kürze in einem E-Bike-Motorspecial hier auf e-bikeinfo.de.

 

 

FLYER Vollblut

 

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Ihr/Euer Reiner Kolberg
Herausgeber & Chefredakteur e-bikeinfo.de

Bilder: Flyer / Reiner Kolberg

 

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10 Kommentare

  1. Jan sagt:

    Habe versucht mein Flyer Vollblut 500 im „No Assistent“-Modus und auch ausgeschaltet zu fahren was mir fast für unmöglich erschien, der Motor bremst beim treten enorm ab so das es sehr viel Kraft kostet vorwärts zu kommen, man hat das Gefühl das ein jemand das Rad festhält. Wenn einem mal der Saft ausgeht, ja dann viel Spass beim treten, oder mache ich etwas falsch? Es muss doch möglich sein das Rad auch ohne Unterstützung fahren zu können, das hohe Gewicht nehme ich ja noch in Kauf aber das da dann noch ein enorm hoher Widerstand zu überbrücken ist, nicht

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    • Hallo und danke für Ihre Anfrage,
      konstruktionsbedingt (Wicklung, Spulen und Magnete) bietet der Motor ohne Strom immer einen Widerstand.
      Im Gegensatz zu Mittelmotoren kann man Nabenmotoren auch nicht einfach „auskuppeln“.
      Insofern muss man also bei leerem Akku einen größeren Widerstand in Kauf nehmen.
      Es gibt aber durchaus Unterschiede zwischen verschiedenen Systemen, was die Höhe anbelangt.

      Einige Hersteller bieten auch Notprogramme bei niedrigem Akkustand:
      Es wird hier noch eine minimale Unterstützung geboten, die den Widerstand ausgleicht.
      Das E-Bike lässt sich dann noch eine gute Zeit fahren wie ein normales Fahrrad.

      Beste Grüße,
      Reiner Kolberg

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  2. Doc Straeter sagt:

    Fahre das Flyer Vollblut 500 jetzt schon einige Zeit und nutze das Rad fast täglich für einen ca 20km Arbeitsweg in die Münsteraner Stadtmite, also etwa 40 km pro Tag.

    Pro Weg brauche ich etwa 35 Minuten. Das entspricht je nach Verkehrslage etwa der Zeit die ich ach mit dem Auto benötige (inkl. Parkplatzsuche).
    Mit voller Leistung komme ich nicht ganz hin zu zurück, im Standardmodus problemlos. Da ich den Akku im Büro auflade, kann ich mit Highspeed fahren. Problematisch ist die Federung auf Kopfsteinpflaster. Habe mittlerweile den Sattel ausgetauscht, werde aber nach wie vor ordentlich durchgerüttelt wenn es keine glatte Straße gibt. Schlaglöcher können da echt schmerzhaft werden, vor allem bei höherem Tempo.

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    • Hallo,
      danke für den Bericht!
      Meine Empfehlung wäre eine gefederte Sattelstütze.
      Sie sollte aber bei E-Bikes generell nicht (und bei S-Pedelecs schon gar nicht) im Internet bestellt werden, da höhere Belastungen auftreten. Auch hier hilft der Fachhändler mit Rat und Tat.
      Viele Grüße und gute Fahrt
      Reiner Kolberg

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  3. Brüglmeier Johann sagt:

    Ich möchte hier eine Lanze für Baumarkt E-Bikes brechen.Ich besitze ein Alu-Rex E-Bike 3 oder 4 Jahre alt noch mit ersten Akku! Nun kaufte ich ein neues Winora E-Bike mit neuesten Bosch-Antrieb mit Rücktrittbremse und 36 Volt Akku 400W, Kostenpunkt 2200 €. Nun den Akku vollgeladen und ab mit dem Fahrrad.Ich kam Schweissgebadet nach Hause (130Kg)lassen sich schon bewegen.Mit meinem Baumarkt E-Bike schaffe ich dieselbe Strecke ohne Schweiss.Gott sei Dank nahm der Händler das teuere E-Bike wieder zurück, mit dem Hinweis das dieses Problem bekannt ist. Es wird meiner Mein nach zu viel Trubel über den Bosch Antrieb gemacht Siehe Märchen:Des Kaisers neue Kleider.

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    • Hallo,

      wenn man Baumarkt- und Discounter E-Bikes mit den Produkten anderer Hersteller vergleicht kommt man schnell zu einem Vergleich zwischen Äpfel und Birnen.
      Die Argumentation im konkreten Fall lässt sich von mir mangels weitergehender Angaben natürlich nicht sachlich prüfen oder beurteilen.
      Generell kann man sagen, dass die heutigen Antriebe in vielfacher Hinsicht qualitativ deutlich (!) besser sind als die von vor drei oder vier Jahren, wie von Ihnen beschrieben. Das betrifft die Akkuleistung (Reichweite), Sensibilität und Harmonie in der Unterstützung, Lautstärke, Haltbarkeit, Funktionalität etc.

      Richtig ist zudem, dass zum Beispiel Hersteller wie die Mitteldeutschen Fahrradwerke (MiFa) sowohl teure Räder für den Fachhandel, als auch Billigräder für Baumärkte und Discounter herstellen. Die Fahrräder und E-Bikes für die zweite Zielgruppe sind bei genauer Betrachtung in vielen Bereichen (vom verbauten Material bis zu Komponenten wie Licht, Bremsen, Schaltung etc.) deutlich schlechter ausgestattet.
      Für die Fahrt zum Bäcker können solche Räder sicherlich gut und nützlich sein. Sind die Ansprüche höher rate ich generell zu einem Markenrad aus dem Fachhandel. Egal ob mit oder ohne „E“.

      Beste Grüße

      Reiner Kolberg

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  4. Markus sagt:

    Hallo Fred Häusermann
    „…denn nur diese können seine Vorteile wirklich nutzen…“
    Klar, die anderen sind bestimmt viiiel zu doof so ein Bike zu fahren… die fallen sofort runter oder knallen direkt an die Wand!

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  5. Wilfried sagt:

    Seit dem 18.07.2013 bin ich Besitzer eines Vollblut 250. Leider ist das E-Bike nicht optimal, so sehr die Fahrfreude auch da ist. Es gibt noch keine Bedienungsanleitung für genau dieses Vollblut, statt dessen bekommt man eine für alle anderen Modelle. Das heißt dann leider auch keine Angaben über das Laden des Akku und keine technischen Daten dazu. Der Lenker und Vorbau lassen sich nicht tauschen, da die Kabel und Leitungen zu kurz sind. Die Griffe sind nicht optimal gewählt, hätten ruhig ergonomische sein können, da bei der sportlichen Sitzhaltung doch viel Gewicht auf den Händen lastet. Für das viele Geld hätte ich da doch etwas mehr Entgegenkommen von Flyer erwartet, damit man sich die am besten passende Sitzhaltung auswählen könnte. Leider ist dem nicht so.

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    • Lieber Vollblut-Fahrer,

      ich bin mir sicher, dass es eine „richtige“ Bedienungsanleitung gibt.
      Fehler beim Konfektionieren der Unterlagen können natürlich passieren. Am besten einfach bei Flyer nachhaken. Meiner Erfahrung nach wird hier sehr schnell reagiert und serviceorientiert gearbeitet.
      Zu den anderen angesprochenen Kritikpunkten empfehle ich – wie viele Experten – ausgiebige Probefahrten. Die Frage der optimalen Sitzposition variiert z.B. sehr stark von Fahrer zu Fahrer. Mit einer sportiven Sitzposition sind viele Fahrer (und ich schließe mich dabei ein) auf längeren Strecken nicht zufrieden.

      Um Schmerzen an den Händen und am Gesäß zu vermeiden sollte man sich im Hinblick auf Griffe und Sattel immer vom Fachhändler beraten lassen. Jede Handgröße, Haltung und Stellung der Gesäßknochen hat Auswirkungen. Die mitgelieferten Komponenten stellen immer einen Kompromiss dar. Nachrüstungen helfen hier.

      Viele Grüße
      Reiner Kolberg

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  6. Fred Häusermann sagt:

    Habe den neuen Panasonic Nabenmotor getestet und bin sehr begeistert von seiner Leistung. Er ist für geübte Fahrer (Profis) gedacht, denn nur diese können seine Vorteile wirklich nutzen. Tolles Gerät!

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