Opel E-Bike-Studie „RAD e“

Autohersteller interessieren sich zunehmend für das Thema E-Bike.
Opel E-Bike Design-Studie Rad e

Flott unterwegs auf dem e-Bike: Opel Design-Studie Rad e

Nachdem Ford im letzten Jahr eine E-Bike-Studie gezeigt hat und die Daimler-Tochter Smart in diesem Jahr nicht nur ein E-Bike zum Verkauf anbietet, sondern gleich noch eine schnelle Brabus-Variante für das Jahresende ankündigte, will auch Opel nicht nachstehen.

Opel E-Bike „RAD e“ bietet einen Ausblick in die Zukunft

Auf dem Genfer Automobil-Salon Anfang März präsentierte Opel eine schicke Designstudie: das Elektrofahrrad RAD e. Das RAD e wurde hauptsächlich für ein urbanes Publikum konzipiert. Seine Premiere fällt nach den Aussagen von Opel  „in ein zeitliches Umfeld, in dem E-Bikes wachsende Bedeutung in künftigen, integrierten Mobilitätskonzepten vorhergesagt wird“.

Das E-Bike folgt dabei Opels Designphilosophie „skulpturale Eleganz trifft deutsche Ingenieurskunst“. So enthält das RAD e die bumerangförmigen Stilelemente, die sich sowohl beim Serienmodell Ampera als auch beim Konzeptfahrzeug RAK e von 2011 wiederfinden.

Opel E-Bike Design-Studie Rad e

Das geschwungene Design der e-Bike-Studie stammt aus der neuen Opel-Formensprache

Das RAD e ist nach Angaben von Opel die erste e-Bike-Studie, die auf Konstruktions- und Produktionsmethoden der Automobilindustrie zurückgreift. Der Pedelec-Antrieb des RAD e basiert auf einem 250‑Watt-Elektromotor, der von einer in den Rahmen integrierten Lithium-Ionen-Batterie gespeist wird. Bei einem Durchschnittstempo von 20 km/h soll das RAD e, abhängig vom Beitrag des Elektromotors zum Vortrieb und je nach Terrain, eine elektrisch unterstützte Reichweite zwischen 60 und 140 Kilometern erreichen. Den Akku komplett aufzuladen soll maximal 2,5 Stunden dauern.

 

Pfiffig: Nach dem Konzept von Opel soll das E-Bike auch auf Opels FlexFix-Fahrradträger mit dem Auto befördert und sogar während des Transports aufgeladen werden können.

 

Einen Eindruck vermittelt auch das Video zur Opel E-Bike-Studie


Informationen zum ausziehbaren Fahrradträger Opel FlexFix

Opel hat im Oktober 2011 mit der zweiten Generation seines in den Heckstoßfänger integrierten Fahrradträgers FlexFix ein System auf den Markt gebracht, das mit Einschränkung (siehe Kommentar) auch für E-Bikes geeignet ist. Die Grundkonfiguration ist für zwei E-Bikes à 30 Kilogramm ausgelegt. Ein Adapter erlaubt die Mitnahme von zwei weiteren Fahrrädern. Insgesamt ist das System für ein Gewicht von bis zu 100 Kilogramm zugelassen. Neu ist ein Bügel, dessen Halterungen mit Gummieinlagen eine stabile Verbindung mit dem Fahrradrahmen ermöglichen. Der Fahrradträger selbst ist abschließbar und kann im beladenen Zustand leicht gekippt werden, sodass sich die Heckklappe öffnen lässt.
Sein Debüt feierte der Fahrradträger im neuen Opel Zafira Tourer. Der Träger kostet ca. 800 Euro, der Adapter steht mit knapp über 200 Euro in der Preisliste. Das neue Trägersystem ist auch für die Kombiversion des Opel Astra lieferbar.

Linktipp:
Im Blog „derestricted“ gibt es weitere Bildimpressionen und Informationen zum Opel E-Bike Rad e von Kiska-Design, die auch den Rak e gezeichnet haben.

Bilder und Video: Copyright GM

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1 Kommentar

  1. Nach einem Hiweis eines aufmerksamen Lesers weise ich hiermit gerne darauf hin, dass das Opel FlexFix-System in Bezug auf das Gewicht auf den Transport eines E-Bikes (erstes und zweites Rad max 30kg) ausgelegt ist.
    Leider ist der ausziehbare Opel Heckträger allerdings nicht für E-Bikes mit Mittelmotoren ausgelegt, die konstruktionsbedingt einen längeren Radstand erfordern.

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