TEST: Was kosten Pedelecs / E-Bikes?

E-Bikes: Fachhandel gegen Aldi, Lidl, Tchibo & Co.

Gute Qualität hat ihren Preis – das gilt selbstverständlich auch bei Fahrrädern und E-Bikes. Wie viel Geld Sie konkret anlegen wollen, hängt natürlich von der jeweiligen Nutzung und Ihren Ansprüchen an Ausstattung und Komfort ab. Trotzdem sollten Sie beim Kauf immer auf Qualität setzen. Und die sieht man einem Fahrrad nicht immer von außen an.
Intensive E-Bike-Nutzung braucht gute Qualität

Mit Flyer-Pedelecs unterwegs

Während Gelegenheitsradler oft mit dem sprichwörtlichen Drahtesel gut klar kommen, sind die Anforderungen bei E-Bikes in der Regel deutlich höher: Sie werden öfter eingesetzt und häufig auch für längere Strecken genutzt. Dazu kommt, dass E-Bikes mit höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten und mehr Gesamtgewicht unterwegs sind. Zuletzt ist noch zu bedenken, dass sich Steigungen zwar einfacher bewältigen lassen, es andererseits aber auch irgendwann wieder bergab geht – da sind hochwertige Bremsen zum Beispiel eine gute Investition.

Halten E-Bikes vom Discounter wie Lidl oder Aldi Vergleichstests stand?

Viele Fachhändler empfehlen für ein hochwertiges Fahrrad Preisklassen ab ca. 800 Euro. Denn gute Komponenten kosten ihren Preis und auch bei großen Herstellern wie Shimano gibt es erhebliche Preisunterschiede im Sortiment. Rechnet man jetzt noch für Motor, Akku und Steuerungselektronik 900 Euro hinzu, kommt man schnell darauf, dass 1.700 Euro eine gute Maßgabe als Untergrenze für ein gutes Pedelec ist. Discounter wie Aldi, Tchibo oder Lidl, die Pedelecs teils schon für 700 Euro anbieten, können das zumeist deshalb, weil sie eben nicht auf hochwertige Materialien und Komponenten setzen. Das Schweinfurter Prüflabor velotech.de, das im Auftrag von Verbraucherschutzorganisationen und Verkehrsclubs testet, berichtet von erschreckenden Ergebnissen. Dass Pedelecs wegen Ermüdungserscheinungen oder Konstruktionsmängeln auseinanderbrechen ist nach den Experten kein Einzelfall.

Ernst Brust vom Prüflabor velotech.de:
„Pedelecs sind prinzipiell schwerer und schneller als normale Fahrräder. Nutzt man normale Fahrradkomponenten, was leider immer noch viele Hersteller machen – gerade im Billigbereich – dann sind die Belastungen einfach zu hoch. Besonders im Rahmenbereich und im Gabelbereich kann es zu Brüchen kommen. Und das kann tragische Folgen haben.“

Sowohl Tests von Fachzeitschriften wie auch die Stiftung Warentest bemängeln zudem oftmals allzu optimistische Angaben in Bezug auf die Reichweite. Einige Räder fallen im Dauertest immer wieder auch mit Brüchen auf. Hier gilt: Von außen kann der Kunde Art, Güte und Dicke des Materials und damit die Qualität nicht beurteilen. Ein weiteres Problem tritt im Reparaturfall nach Ablauf der Garantie auf. Hier haben Kunden, die ein Marken-E-Bike im Fachhandel gekauft haben in Bezug auf Reparaturen, Ersatzteilversorgung etc. deutlich bessere Karten.

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Kunden bevorzugen hochwertige E-Bikes und guten Service

„Den Deutschen ist ein gutes Fahrrad wichtig und sie entwickeln einen immer ausgeprägteren Sinn für Qualität“, erklärt Albert Herresthal, Geschäftsführer des Branchenverbands VSF g.e.V. (Verbund Service und Fahrrad). Dass diese Qualität vor allem im Fachhandel, der neben einer guten Beratung auch wichtige Services bietet, gesucht und gefunden wird, zeigt der stetig steigende Fachhandelsanteil im Fahrradverkauf. Bezogen auf die Stückzahl liegt der seit Jahren bei rund 70 Prozent, beim Umsatz sogar bei rund 80 Prozent. Nach den Daten des VSF geben die Käufer dabei im Premiumfachhandel durchschnittlich ca. 2.500 Euro für ein E-Bike aus, während der Durchschnittspreis im Fachhandel immerhin bei rund 2.000 Euro liegt.

E-Bike-Tester und Fahrradexperten raten von Billig-Pedelecs ab

Experten betonen, dass es nicht reicht, einen gängigen Rahmen mit einem Elektroantrieb und einem Akku auszustatten. Allein durch häufiges Beschleunigen und Bremsen sind die Belastungen bei den Einzelteilen deutlich höher als bei normalen Rädern. Dementsprechend benötigen E-Bikes höherwertiges Material und stabile Konstruktionen, wie zum Beispiel höhere Materialstärken, die dem E-Bike von außen natürlich nicht anzusehen sind.

 Gut zu wissen: Bei E-Bikes steigt das mittlere Tempo und mit ihm die Gesamtenergie deutlich. Während es bei Fahrrädern zwischen 6 km/h und 12 km/h liegt, steigt es bei Pedelecs auf 15 km/h bis 25 km/h und bei S-Pedelecs sogar auf 25 km/h bis 35 km/h. Mit höherem Tempo nehmen jedoch die auftretenden Lasten deutlich zu: Es wird härter und öfter beschleunigt und gebremst, zudem verändert sich die Art der Belastung. Während Fahrbahnstöße bei Fahrrädern 70 % der Belastungen ausmachen, und auf Bremsungen 20 % und den Antrieb 10 % entfallen, verschiebt sich dieses Verhältnis bei Pedelecs. Dort machen Brems- und Antriebsmomente jeweils 25 % der Belastungen aus – und das auf weit höherem Gesamtenergieniveau.

Tipp: Mehr dazu im Artikel „Tests: Wie sicher sind Pedelecs?“ – Fahrradgutachter und E-Bike-Tester Ernst Brust (velotech.de) im Interview. Vor den Unfallfolgen aufgrund von Materialbrüchen warnt eindringlich der ADFC.

S-Pedelecs kosten so viel wie ein Motorroller

Besonders leistungsfähig müssen die schnellen S-Pedelecs sein. Rahmen und Komponenten müssen an die hohen mechanischen Belastungen angepasst und so stabil konstruiert werden, dass das Rad auch noch nach Jahren hält. Zudem werden ganz andere Anforderungen an die Beleuchtung und vor allem die Bremsanlage und die Federung gestellt. Die sind nicht mehr nur Komfortmerkmale, sondern bei Geschwindigkeiten von 45 km/h im Straßenverkehr überlebenswichtig. Deshalb müssen Sie für ein gutes S-Pedelec, das übrigens im Gegensatz zu normalen Pedelecs von Prüfstellen wie dem TÜV zugelassen werden muss, mit mindestens ca. 3.500 Euro rechnen. Das scheint im Vergleich zu benzinbetriebenen Motorrollern viel, Elektroroller kosten allerdings gut das Doppelte.

Gibt es E-Bike-Schnäppchen?

Da E-Bikes und Pedelecs und Co. genau wie Fahrräder ein Saisongeschäft für Handel und Hersteller sind, kann es sich lohnen, im Herbst auf die Suche nach Auslaufmodellen und Vorführrädern zu gehen. Abstriche müssen Sie natürlich bei der Wahl der individuellen Ausstattung inkl. angebotener Schaltungsvarianten, der Rahmenfarbe etc. machen. Wenn Sie dann aber ein Rad gefunden haben, das zu Ihnen passt, sind ordentliche Preisnachlässe drin, denn der Händler möchte Platz schaffen für die Modelle der kommenden Saison.
Tipp: Durch die dynamische Entwicklung im Markt lohnt sich aber immer auch ein Vergleich mit der Ausstattung der neuen Modelle für das kommende Jahr. Informationen bieten die meisten Hersteller im Anschluss an die Herbstmessen ab September auf ihren Websites.

Wie hoch sind die laufenden Kosten eines E-Bikes?

Dank geringem Energieverbrauch und sind die laufenden Kosten erstaunlich niedrig. Eine Akkuladung fürs E-Bike kostet unter 10 Cent und ist damit günstiger als einmal Duschen. Selbst der bislang noch relativ hohe Anschaffungspreis der E-Bike-Akkus (zurzeit ca. 400-800 Euro bei 500-1.000 Ladezyklen) relativiert sich, wenn man die Kosten pro Kilometer hochrechnet: Bei einer Fahrleistung von 35.000 Kilometern und einem Preis von 500 Euro pro Akku kommt man beispielsweise auf 1,4 Cent pro Kilometer für Akku und Strom.

Wie bei anderen Fahrzeugen sollten Sie jedoch an regelmäßige Inspektionen denken und die Kosten für Verschleißteile einkalkulieren. Vielfahrer oder Mountainbiker mit Mittelmotoren sind öfters erstaunt, wenn z. B. nach 1.500 km Kette und/oder Ritzel, bzw. Bremsbeläge ausgetauscht werden müssen. Grund dafür sind die enormen Kräfte, die auf den Leistungsstrang wirken und die hohen Kräfte, die beim Bremsen nötig sind. Unsere Empfehlung für Pendler sind deshalb auch die deutlich verschleißärmeren Hinterrad-Nabenmotoren, wie zum Beispiel von GO SwissDrive.
Tipp: Bei manchen Versicherungen sind Kosten für Verschleißteile inbegriffen. Bei S-Pedelecs kommt noch eine Versicherung mit ca. 70 Euro pro Jahr dazu, die allerdings günstig mit einer Diebstahlversicherung kombiniert werden kann.

Bild: Flyer
Dieser Artikel wurde 2013 erstellt und zuletzt im März 2017 upgedated.

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38 Kommentare

  1. Alexander sagt:

    Realistische Preise pliegen bei 0,20 – 0,25 Euro/Km wenn man es 2x im Jahr bei der Inspektion hat.

    Für ein Cube Fully, welches ich 5.400km bewegen durfe, fielen allein für die Fixkosten (Wartung, Verschleiß- und Ersatzteile) ca. 0,11 Euro/km an.

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    • Hallo,
      bei intensivem Gebrauch können die Kosten selbstverständlich deutlich höher ausfallen.
      E-MTBs haben heute starke Mittelmotoren, die aber auch eine hohe Belastung und entsprechenden Verschleiß auf dem Antriebsstrang (Kette und Ritzel) zur Folge haben. Das ist vielen nicht bewusst.
      Dazu kommt ein hoher Verschleiß der Bremsbeläge bei intensiver Nutzung.
      Deutlich weniger Verschleiß verursachen übrigens Hinterradnabenmotoren, wobei diese für Trailtouren nicht geeignet sind.
      Viele Grüße
      Reiner Kolberg

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  2. Peter sagt:

    Bei den E-Bikes aus Supermärkten ist wie bereits erwähnt der Service das Problem, vor allem wenn es an der Elektronik liegt ist es schwer, da Ersatzteile zu bekommen. Deswegen setze ich auf E-Bikes vom E-Bike Händler meines Vertrauens. Dort kann ich mich bei Problemen immer fachkundig beraten und mein E-Bike reparieren lassen.

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  3. Pedelec sagt:

    Gute Tipps Danke! Es gibt auch viele günstige Pedelec. Und auch wenn ein Pedelec etwas teuer sein sollte. Durch die günstige Nutzung, spart man viel Geld für die Bahn oder das Auto:) Meiner Meinung nach auf jeden Fall eine gute Investition.

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  4. Oskar sagt:

    Meine Gedanken betreffend eBikes….
    (so manche Werbesprüche der Industrie und von einigen Medien stellen immer nur den supergünstigen Verbrauch / KW pro Km, in den Vordergrund, aber laut „Fahrtenbuch“ sieht die Rechnung anders aus…)

    Seit rund 4 Jahren besitze & fahre ich ein eBike der Marke KTM, eRace 2012 Mountainbike, ca. 21 Kg. Zum damaligen Zeitpunkt war die Auswahl noch nicht sehr groß. Die Entscheidung für das eRace waren folgende Gründe: Heck-Nabenmotor, verschleißarm, Rekuperation, und wenn der Motor in späteren Jahren nicht mehr mitspielt, kann ich das Hinterrad auf ein normales 26“ Rad tauschen.
    Der Akku (355Wh) sollte eine Reichweite bis 80 – 90 Km schaffen, das geht nur am Anfang des Batterielebens und mit hohem, körperlichen Einsatz…
    Die Rekuperation bringt ladetechnisch nicht viel, geschätzte 3 -5 % auf einer durchschnittlichen Tour, der große Vorteil liegt eher bei steilen, längeren Abfahrten in der Funktion als Motorbremse.
    Die Bedienung der Motorunterstützung ist am Display umständlich, ein Daumenschalter fehlt leider.
    Vor ein paar Wochen ist der Akku durch Erschütterungen bedingt, abgeschmort. Nach öffnen des Akkus war mir auch klar warum, da der Innenteil zur Stabilisierung der Akkuzellen nur ein paar kleine Schaumgummidämpfer auf weist. Durch das rütteln am Akku auf holprigen Wegen scheuerte sich die Isolierung der Zellen durch und an der Masse der Ladebuchse erfolgte dann der Kurzschluss. Also Schluss mit lustig… der Akku war hinüber.
    Der Neuakku ist um wohlfeile 800 Euro zu haben, ein teurer Spass.
    Nach etwas mehr als 4 Jahren und knappen 12000 Kilometern, muss ich feststellen, das eBike fahren doch ein teurer Spaß ist.
    Der Neupreis war zur damaligen Zeit 2600,00 € ohne Zubehör. Wenn ich das Bike heute ohne Akku verkaufen kann, werde ich sicher keine 300,00 € dafür bekommen.
    Einfache Rechnung: 2600 – 300 = 2300
    12000 km würde einen Kilometerpreis von 19,17 Cent ergeben, mit Stromkosten hochgerechnet
    rund 20 Cent. Das würde bedeuten, für 100 Km 20 Euro!
    Wobei zu bemerken gilt, dass der Akku zum Schluss in etwa die halbe Kapazität hatte. (10.2016)
    Negativ am Normalo Pedelec ist die blöde 25 Km Begrenzung, das trübt den Spaß und den Vortrieb ungemein.
    Fazit: nach der angeführten Rechnung ist das 4 Jahre alte eBike ein teurer Spaß, eBike fahren ist halt lustiger, ich fuhr damit mehr als mit dem normalen Rad….
    Mein nächstes wird sicher ein S-Pedelec….. oder ich leiste mir einen neuen Akku und fahre weitere 4 Jahre… dann sieht wenigstens die Rechnung besser aus… 😉

    Oskar >> BJ 1949

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    • uwe sagt:

      hallo oskar
      ich fahre seit 2 jahren ein merida mit bosch mittelmotor, kostenpunkt 2000 euro. habe jetzt in nicht mal 2 jahren knapp 21000km hinter mich gebracht, würde auch nie wieder was anderes haben wollen. musste allerdings bis jetzt einen akku und den motor auf garantie tauschen, die haben wohl nicht damit gerechnet das jemand etwas mehr als die anderen fährt. für den akku habe ich eine versicherung abgeschlossen, kostet 5 euro im monat unddamit kostet mich der nächste akku auch nix.die 25 km grenze ist doof, deswegen überlege ich ob ich ein tuning modul kaufe, wobei dann wahrscheinlich die akkukapazität zu gering wäre. bei voller unterstützung komme ich knappe 60km weit, ohne gegenwind, allerdings strampele ich dann öfter im bereich wo der motor nicht mehr unterstützt.

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      • Hallo,
        beim Motortuning sollte man immer bedenken, dass
        a) die Garantieleistung des Herstellers erlischt (Tuning ist auslesbar)
        b) kein Versicherungsschutz besteht
        c) eine Ordnungsgeld droht (ok, das kleinste Übel).
        Ich finde die 25km/h-Grenze auch nicht schön, würde dann aber zu einem S-Pedelec raten.

        Viele Grüße
        Reiner Kolberg

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    • Hallo Oskar,

      erst einmal herzlichen Dank für die Mühe und den eindrucksvollen Praxisbericht.
      Ein neuer Akku für 800 Euro ist tatsächlich kein Pappenstiel und der beschriebene Fehler ggf. ein Mangel beim Hersteller BionX.
      Erklärend lässt sich vielleicht anfügen, dass E-Bikes generell recht junge Produkte sind und im Jahr 2012 noch Kinderkrankheiten hatten, die viele Hersteller inzwischen aber abgestellt haben – zumindest dann, wenn sie weiter erfolgreich am Markt agieren wollen.
      Der rapide Absatzrückgang bei BionX einerseits und der Aufstieg von Herstellern wie GO SwissDrive oder Alber bei Hinterrad- sowie Bosch, Yamaha, Impulse oder Shimano bei den Mittelmotoren auf der deren Seite, hat sicher auch etwas mit dem Thema Qualität zu tun.

      Die Rechnung, die Sie aufmachen kann ich nachvollziehen.
      Ergänzend möchte ich aber auch darauf hinweisen, dass beim Pkw gedanklich gerne nur der Spritpreis in die Kilometerleistung eingerechnet wird.
      Die Gesamtkosten inkl. Wertminderung durch Alter, Inspektionen und Ersatzteile, Versicherung, Steuer etc. sind hier hier deutlich höher.
      60 Cent pro Kilometer kann man bei einem Mittelklassewagen da schon mal gut veranschlagen.
      vgl. ADAC Autokostenrechner

      Gut, man sollte auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
      Im Vergleich bleiben E-Bikes meiner Erfahrung nach aber sehr günstig und verfügen auch nach ein paar Jahren, je nach Modell, Motor etc. noch über einen recht hohen Wiederverkaufswert.
      Zur Frage, ob sich eine Nachrüstung lohnt würde ich mich mit einem Fachhändler mit BionX-Erfahrung austauschen, der das Rad sichten und auch den Motor prüfen kann. Ein S-Pedelec wäre natürlich auch eine Alternative.

      Alles Gute und viele Grüße
      Reiner Kolberg

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  5. Nicole sagt:

    Also ich würde auch eher zu einem guten gebrauchten E-Bike greifen, als zu einem billigem Discounter E-Bike.

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  6. Anita sagt:

    Ich habe lange nicht von den E-Bikes gehalten, als sie auf den Markt gekommen sind. Als ich mit meinem Mann bei einem Fahrradhändler war, habe ich eines ausprobiert und was soll ich sagen, seitdem hat sich meine Meinung geändert und ich finde sie klasse. Ich bin dann auf die Suche gegangen für welche Marke ich mit entscheiden sollte und habe mich dann für ein Kalkhoff entschieden. Dieses hat bei Test, zb ADAC, gut abgeschnitten, wo andere Marken durchgefallen sind. Kosten liegen ca. bei 2000€ und diese Preisklasse finde ich völlig ausreichend für mich. Bin nur eine Hobby-Radlerin, die keine allzu langen Strecken fährt. Habe es bei fafit24 bestellt und es wurde in zwei Tagen geliefert. Das Fahrrad wurde auf mich voreingestellt, nur ein paar Kleinigkeiten waren noch zu machen und dann ging es mit der Fahrradtour los. Ich würde das E-Bike nicht mehr missen wollen. Kann nur jedem empfehlen eines zu testen, es gibt nichts besseres.

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  7. eganahl sagt:

    Nabenmotore sind im Gebirge nicht wirklich zu gebrauchen, alle von mir bisher getesteten Modelle haben bei längerer Steigung von 30% und mehr recht schnell den Geist wegen Überhitzung aufgegeben. Die Motoren schalten sich ab, nach längerer Abkühlfase kann man zur nächsten Teilstrecke starten.

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    • Besten Dank für den Beitrag.
      Gestatten Sie mir dazu ein paar Anmerkung / Korrekturen:
      Hinterrad-Nabenmotoren sind sehr kraftvoll, lautlos und auch in Mittelgebirgen problemlos einsetzbar. Erfahrungsgemäß kommt es lediglich bei älteren oder Motoren oder Billiganbietern zu Problemen aufgrund der höheren Wärmeentwicklung. Von einer „Überhitzung“ kann man aber auch hier allgemein nicht sprechen, da die Elektronik frühzeitig die abrufbare Leistung etwas reduziert.
      Eine Fotopause macht hier Sinn.
      Für hohe Belastungen ausgelegte Hinterradnabenmotoren der neuesten Generation wie z. B. von GO SwissDrive können in der Regel problemlos selbst im Hochgebirge eingesetzt werden. GO SwissDrive setzt hier zur Saison 2017 auf ein virtuelles Thermo-Management, was Reichweite und Leistung noch einmal erhöhen soll.
      Für Nutzer von Trekking-Rädern sind Hinterradnabenmotoren vor allem wegen ihrer Laufruhe und Geräuschlosigkeit praktisch ideal geeignet und werden von Edel-Hersteller wie ToutTerrain oder Quantor sehr gerne eingesetzt.

      Von Vorderradnabenmotoren würde ich im Gebirge allerdings stark abraten.
      Diese kommen hierzulande allerdings eher nur noch bei Tiefeinsteiger-E-Bikes zum Einsatz.

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  8. Mike sagt:

    Sehr geehrter Herr Kolberg,
    was halten Sie von günstigeren Alternativen zur E-Mobilität wie z.B. Scootern mit z.B. SXT oder Mach1 (diese natürlich auch mit Straßenzulassung) wobei zweiteres im Schnitt günstiger erscheint?
    Außerdem gibt es seit Ende 2015 ein Trendgerät, das Hoverboard, auf dem Markt, das auch verspricht ein niederpreisiges Fortbewegungsmittel zu sein – heute wohl noch ohne Straßenzulassung, kann es in Zukunft jedoch eventuell ähnlich wie beim Segway gehandhabt werden – sehen Sie dies als ernstzunehmende Konkurrenz zum E-Radeln, als Zukunftsvision oder eher nur als „Spaß-Geräte“?
    Viele Grüße, Michael „Mike“ F.

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    • Lieber Mike,
      die Frage, was mit neuen Mobilitäts-/Transportgeräten ist, die zunehmend auch mit Motor betrieben werden, wird tatsächlich öfters an mich herangetragen.
      Generell gibt es dafür länderspezifisch gesetzliche Regelungen.
      Die sollte man unbedingt beachten, denn sonst begeht man nicht nur eine Ordnungswidrigkeit, man macht sich u. U. auch strafbar und/oder muss Schadensersatz und Schmerzensgeld zahlen, zum Beispiel bei Personenschäden.
      Hier in Deutschland gibt es dazu ganz klare Regeln, die in der STVO niedergelegt sind.
      Kommt es auf einem Bürgersteig oder auf der Straße zu einem Unfall, kann es für den Verursacher ggf. teuer werden.

      Auf jedes einzelne Gerät kann ich an dieser Stelle allerdings nicht eingehen.
      Hier sollte man auf die Angaben des Herstellers achten und ggf. nachfragen.
      Tipp: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

      Viele Grüße
      Reiner Kolberg

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  9. Jessica sagt:

    Das ist sowieso wieder mal eine individuelle Entscheidung für einen selber. Man muss abschätzen können, was will man mit diesem Pedelec machen. Es ist für jeden Geldbeutel etwas dabei…

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  10. Tobias sagt:

    E Bikes so bis 2-3000 Euro finde ich völlig ausreichend für Hobbyradler die nur hin und wieder fahren. Selbst günstigere E Bikes bis 1500€ tun es da. Wer ein „Luxus Modell“ auf dem neusten Stand der Technik will muss eben mehr zahlen, das ist doch überall so.

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  11. Walter Pöder sagt:

    Schönen guten Tag!

    Es ist immer wieder köstlich und amüsant was man in den Internet-Foren so alles lesen kann.
    Was mein Pedelec betrifft: besitze seit Juni des vergangenen Jahres ein SIMPLON Kagu E1 mit dem E-Lion-System (Nabenmotor im Hinterrad) und habe inzwischen insgesamt 5.800 km zurückgelegt. Dieses Jahr waren es 4.100 km + über 30.00 Höhenmeter. Der bislang einzige Verschleiß sind die Bremsbacken am Hinterrad (Shimano hydr. Scheibenbremsen). Weder am Antrieb noch am Akku konnte ich bislang nicht den geringsten Nachteil feststellen. Auch beim Anfahren im steilen Gelände (was sehr oft als Nachteil der Nabenmotoren angegeben wird) kann ich überhaupt nicht bestätigen. Der einzige Wunsch für mein Pedelec wäre eine Anschiebehilfe für die extrem steile Zufahrt zu unserer Wohnung. Die durchschnittliche Reichweite beträgt etwas über 80 km mit je etwa 300 Höhenmeter pro Akku-Ladung. Ausgetauscht habe ich lediglich die Bremsgriffe weil mir diese (Zweifinger-Griffe) zu kurz waren und jetzt fahre ich mit noch mehr Brems-Sicherheit mit 3-Fingergriffe.

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    • Hallo Herr Pöder,

      besten Dank für Ihren Erfahrungsbericht!
      Sie haben vollkommen recht: E-Bike-Hinterradnabenmotoren sind, nicht zuletzt auch wegen des Erfolgs von Bosch eBike Systems, etwas ins Hintertreffen geraten. Dabei vereinigen sie viele Vorteile auf sich. Wartungsfreiheit gehört ebenso dazu wie ein kraftvoller und vor allem geräuschloser Antrieb. Bei E-Bike-Mittelmotoren gibt es vor allem einen deutlich höheren Verschleiß an Ketten und Zahnrädern, den man immer mit einrechnen sollte.
      Mehr dazu in Kürze hier auf e-bikeinfo.de.

      Viele Grüße
      Reiner Kolberg

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  12. H sagt:

    Hallo,

    was mich interessiert, gibt es vergleichbare Tests (in Bezug auf die Rahmen und die Bremsen) auch bei normalen Rädern ? sind die Rahmen wirklich besser oder sind einfach viele Räder zu intsbil ? Oder der Test der Tester auf der Rolle zu hart ? Ich sehe wie schon jemand zuvor bei e-bikes nicht unbedingt größere Belastungen. 25km/h sind auch auf einem normalen Rad locker drin und beschleunigen und bremsen gehören im Stadtverkehr genauso zum Alltag. Mit einem Großeinkauf ist dann auch das bewegte Gewicht ungefähr gleich.

    Gruß H

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    • Hallo,

      Tests und DIN-Vorschriften gibt es natürlich auch bei Rädern ohne E.
      Jeder, dem schon mal ein Rahmen, eine Gabel oder ein Lenker gebrochen ist weiß, dass Qualität auch hier sehr wichtig ist.

      Zum E-Bike: Sowohl unabhängige Prüfer und Sachverständige, wie zum Beispiel Dirk Zedler und velotech.de weisen wie Fachmagazine und die Stiftung Warentest genauso wie die Hersteller immer wieder darauf hin, dass E-Bikes sehr wohl deutlich (!) höheren Belastungen ausgesetzt sind.

      Untersuchungen zeigen zum Beispiel, dass ein E-Bike in der Regel öfter und für längerere Strecken genutzt wird, als ein normales Fahrrad. Zudem geht es nicht nur um die maximale Endgeschwindigkeit, sondern vor allem um die Beschleunigungswerte und die durchschnittliche Geschwindigkeit. Und die sind wesentlich höher, als bei einem normalen Fahrrad. Ich schaffe z.B. locker 25 km/h plus X, aber nicht als konstante Geschwindigkeit.

      Dazu kommt, dass einzelne Bauteile durch den Antrieb und den verbauten schweren Akku einer deutlich höheren Belastung ausgesetzt sind. Nicht zu vernachlässigen ist auch, dass man mit einem E-Bike leicht höhere Steigungen erklimmen kann. Sich bei der Bergabfahrt z.B. auf eine Rücktrittbremse zu verlassen ist natürlich keine gute Idee.

      Mein Tipp: Letztlich kommt es beim Preis und bei der Ausstattung immer darauf an, wozu man das E-Bike nutzt.
      Für die Fahrt zum Bäcker reicht sicher ein preiswertes Rad mit Vorderradnabenmotor.
      Für den täglichen Weg zur Arbeit, Mittel- oder Hochgebirgstouren – am besten mit Gepäck – sehen die Anforderungen natürlich ganz anders aus!

      Viele Grüße

      Reiner Kolberg

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  13. Reinhold sagt:

    Hallo Herr Kolberg,

    ich nutze ein Victoria Le Mans mit Bosch-Motor als Förster rein im Wald mit viel Gepäck. (Extreme Beanspruchung; schnell, Dreck; nach 7000 km Motor und Akku kaputt, ausgewechselt). Nach 9000 km komme ich auf einen aktuellen Kostensatz von 57 Cent je km. Rechne ich auf die Gesamtlaufleistung von 20000 km hoch mit Reparaturen liege ich zwischen 31-35 Cent je km.
    Ihre Aussage zu den geringen Strom und Akkukosten kann ich nicht stützen. Strom ja. Aber 35000 km fährt kein Mensch in der Zeit, der ein Akku halten soll bzw. der Akku hält diese Laufleistung nicht durch!
    Und Reparaturen fallen viel häufiger an als mit einem normalen Fahrrad (mehr anfällige Technik; stärkere Belastungen;…

    Ich kann Ihnen die Kostenerfahrungen/Kalkulationen gerne zusenden.

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    • Hallo,

      besten Dank für Ihren Kommentar.

      Reparaturkosten lassen sich natürlich nur schwer kalkulieren.
      Ob und wie lange Motor, Akku und Rahmen halten ist natürlich immer vom Produkt und der Nutzung abhängig.

      Für den Lasteneinsatz im Dauerbetrieb hat sich beim Unternehmen GobaX zum Beispiel der Hinterradnabenmotor von Go SwissDrive als tauglich erwiesen. Die E-Bikes mit verstärktem Rahmen, 26-Zoll-Rädern etc. sind für hohe Belastungen ausgelegt und werden z.B. bei Joye’s Pizza-Lieferdienst eingesetzt.

      Mein Tipp: Generell gilt, dass ‚normale‘ E-Bikes immer ein Kompromiss sind zwischen Gewicht, Kosten, Tragkraft und Leistung.
      Ob das angesprochene Produkt Ihre Anforderungen erfüllt, daran habe ich nach Ihrer Beschreibung Zweifel.
      Für den Einsatz im Forstbetrieb gelten höchstwahrscheinlich ganz andere Anforderungen.

      Ich würde aufgrund Ihrer gesammelten Erfahrungen folgendes empfehlen:
      – Beratung im Fachhandel zum geeigneten Rad / Motor unter Berücksichtigung z.B. des maximalen Gewichts inkl. Zuladung.
      – Abschluss eines Leasing-Vertrags inkl. Versicherung gegen Akkuausfall etc., die die Garantieleistungen des Herstellers deutlich erweitert, z.B. von ENRA
      http://www.enra.eu/de/versicherungen/e-bike-versicherung
      Die Kosten werden dadurch erheblich gesenkt.

      Über die Zusendung der Kalkulation freue ich mich.

      Beste Grüße

      Reiner Kolberg

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  14. Klaus Schiller sagt:

    Nach 670km mit dem Aldi-Pedelec 2013 gibt’s nichts zu bemängeln. Das Ding fährt komfortabel und schnell, Reichweite über Land bei höchster Fahrstufe und Durchschnittsgeschwindigkeit von 23km/h 100km. in der Stadt mit ständig anfahren, beschleunigen immer noch über 60km, Steigungen bis 20% mit Gepäck. die Nexus Schaltung ist völlig ausreichend, Beleuchtung hatte nen Wacklkontakt – na ja! Und die angeblich unsicheren Bremsen? Ich hab sie einmal nachgestellt. Daß Felgenbremsen bei Nässe mit Vorsicht zu behandeln sind, weiß man doch schon lang. Dafür hat die Nexus 7-Gangnabe ja auch eine Rücktrittbremse. Das Fahrrad hatten wir für meine Frau als Versuch gekauft – meistens fahr aber jetzt ich – es macht einfach Spaß!

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  15. Kuhn hubert sagt:

    Habe im April 2013 2 Aldi-E Fahrräder gekauft,nach 2 Monaten beide (Elektronik) im Eimer, garantierter Fahrradservice schlecht.habe nun die Fahrräder in der Aldi Filiale abgegeben warten ,warten ohne Nachricht heute ist 2.8.2013 mal sehen wie lange ich noch warten muß.

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  16. Frank. H. sagt:

    ob € oder DM, beides hat seine Vor- und Nachteile, wie alles was in diversen Foren bzw. „Test’s“ zerpflückt oder gelobt wird.
    Die Frage sowie die Testkriterien sollten eigentlich lauten, wie viele Kilo zeigt deine Waage an und wie groß bist du?
    Die wenigsten Anbieter veröffentlichen diese Angaben, warum wohl?
    Wer sich mit Akku-Technik etwas auskennt,wird oder kann sehr schnell enttäuscht werden, Li-Io und Konsorten (angeblich kein Memory-Effekt), dazu nur Ha, Ha,….
    Tiefenentladung sowie tiefe Temparaturen für eine Garantieeinschränkung oder Haltbarkeitsdauer des Akus, eigentlich eine erbärmliche Aussage der Hersteller und Lieferanten, dieses kann durch ein geeignetes BMS bzw. Ladetechnik verhindert werden (Stand der Technik).!
    Schlechte Pedelec’s gibt es, aber noch viel schlechter sind die Testkriterien der „Institute und Tester“ sowie der freie Zugang zu entsprechendem Datenmaterial.
    Eine Wunschlackierung für bis zu oder auch mehr als 250.- € ist ja möglich, ein besserer Akku oder andere Reifen leider nicht!
    Wer testet sollte auch objektiv sein, ohne Marken zu bevorzugen, testet bitte alles, auch die „Räder“ von Ebay und Amazon und zwar objektiv, dann könnte jeder für sich entscheiden, ohne dann meist unnötige Retouren.
    Langzeiterfahrungen werden durch die Modellpolitik der Hersteller i.d.R. leider nicht zugelassen.
    Ein Test aus 2010/2011 in 2013 nochmals zu wiederholen, mit den damaligen Varianten aus dem Gebrauch der Nutzer, würde dem Verbraucher heute sicherlich nicht schaden. Die damals gelobten leisen Motoren sind m.M. nach leider nicht mehr so leise, die versprochenen Akku-Kapazitäten auch nicht mehr relevant (Akku-Marke ja, Edelhersteller ja, Akku-Kapazität nach nicht einmal 10x Laden, unter 20%, Garantie/Gewährleistung nein).
    Bitte objektiv Testen.

    MfG F.Hesse

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  17. Gabriele Holl sagt:

    Sehr geehrter Herr Kolberg, mein jetziges Treckingrad von der Eigenmarke von fahrrad-Franz „frame“, Tiefeinsteiger und 28-Zoll-Räder mit 28-Shimano-Gangsschaltung , Felgenbremsen ist ca. 8 Jahre alt und hat etwa 3000 km „auf dem Buckel“. Es ist d a s Fahrrad, das mir am besten bisher gelegen hat und beste Dienste geleistet hat. Nun trage ich mich mit dem Gedanken, es evtl. als e-bike nachrüsten zu lassen. Lohnt sich das und was müsste ich investieren, um es sicher zu machen? Oder vielleicht doch ein ganz neues e-bike? Bitte raten Sie mir. Auf eine Antworte freue ich mich sehr und danke Ihnen im voraus.

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    • Sehr geehrte Frau Holl,

      das Nachrüsten von Rädern zu E-Bikes ist bezogen auf die Sicherheit grds. problematisch zu sehen.
      Meine Empfehlung wäre das Fahrrad bei einem Spezialisten in Augenschein nehmen zu lassen.

      Bei einem acht Jahre alten Rad mit Felgenbremsen würde ich zu einer Neuanschaffung raten.
      Die Technik ist heute in Bezug auf Bremsen, Beleuchtung etc. viel weiter.
      Da lohnen mehrere hundert bis 1.000 Euro für die Nachrüstung kaum.
      Im Vergleich zum alten aufgerüsteten Rad bekommen Sie für wenig mehr Geld ein richtig gutes E-Bike.

      Viele Grüße
      Reiner Kolberg

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  18. Kozak sagt:

    Den Deutschen soll ein gutes Fahrrad wichtig sein?
    Mein Händler sagte immer, „für ein Auto legen die Deutschen 20000 Euro hin, ein Fahrrad meinen sie eim Albi für nen Sack Kartoffeln kaufen zu können.“

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  19. Uwe sagt:

    Hallo Herr Redakteur !
    Also ich habe ein Pedelec kostet ca 1100 Euro !
    Aber mir ist das bis heute nicht aufgefallen, das ich wohl keine 1700 Euro bezahlt habe und eine billiges Rad habe, das wohl schon Kaput geliefert wird.
    Den ihr Testlabor wird wohl kein anderes Urteil fällen.
    Ach noch zu Ihrer Meinung, mein Pedelec wurde in Deutschland hergestellt.
    Darf ich Ihnen etwas sagen, schauen Sie mal auf den Strassen, da fahren nicht nur 40.000 Euro Autos rum. Ich denke von den 40 Millionen sind 35 Millionen unter 10000 Euro. Weil sich die anderen solche Autos gar nicht leisten können.
    Traurig Ihre Augenwicherei.
    Genauso wie Sie auf einer anderen Seite AMAZON in den Himmel heben, habe ich den Eindruck, Sie werden von den Herstellern bezahlt oder gesponsert !

    Deshalb 6 und setzen !

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    • Lieber Uwe,

      Ihre kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Preis finde ich durchaus berechtigt.
      Überzogene Preise sind ein Ärgernis und aus Verbrauchersicht macht die Frage durchaus Sinn, ob man das, was einem angeboten wird tatsächlich braucht. Das gilt in meinen Augen für E-Bikes generell – auch hier kann mich sich die Frage stellen, ob man überhaupt eins benötigt oder haben möchte.

      Auch teuerste Schaltungen aus dem Profibereich braucht man als Gelegenheitsfahrer nicht und schon gar kein Carbonrad. Trotzdem ist es für einige einfach schön so etwas zu besitzen und das sollte man auch respektieren.

      Unstrittig scheint mir allerdings die Meinung vieler Prüfer, dass man in Bezug auf die Sicherheit an der Qualität keine Abstriche machen sollte. So bemängelte die Stiftung Warentest vor einiger Zeit Materialbrüche und nicht ausreichende Bremsen. Auch die Zeitschrift Öko-Test kommt im Pedelec-Test in der Märzausgabe 2013 zum gleichen Ergebnis.

      Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen dass die Anforderungen an ein E-Bike im Mittel- oder Hochgebirge – möglicherweise mit Gepäck – deutlich höher sind, als beim Wochenendausflug im Flachland. Schlechte Bremsen sind hier lebensgefährlich. Schwächen am Rahmen, an der Sattelstütze oder der Gabel zeigen sich zudem nicht nach wenigen hundert Kilometern, sondern nach einigen tausend. Ein Versagen der Bremsen oder Bruch kann hier zu schwersten Unfällen führen.

      Zum Thema „Made in Germany“ kann ich Ihnen sagen, dass es dabei lediglich um den Standort des Zusammenbaus geht. Die Komponenten kommen aus aller Welt und über die Qualität sagt so ein „Siegel“ leider gar nichts aus.

      Zuletzt Ihre Bemerkung zu Amazon: Ich begleite die Aktivitäten des Unternehmens kritisch und hebe das Unternehmen keineswegs in den Himmel. Wenn sich mittelfristig keine Änderungen ergeben werde ich sicher überlegen, mit einem anderen Anbieter zu kooperieren. Andererseits sollte man jedem eine Chance zur Besserung einräumen. Übrigens arbeite ich tatsächlich auch für Unternehmen aus der Fahrradbranche, die sich dem Qualitätsrad im besten Sinn verschrieben haben.

      Viele Grüße
      Reiner Kolberg
      PS: Da sich Ihr zweiter Kommentar praktisch nur auf Amazon bezog, habe ich ihn gelöscht.

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      • hugo sagt:

        Also ich kann das mit der panikmache von wegen höheren belastungen nicht verstehen.
        Ich fahre mit meinem mtb zwischen 25 und 35 kmh,mit meinem rennrad zwischen 30 und 40 kmh,mit meinem fully in den bergen bis zu 65 kmh,und mit einem pedelec lächerliche 25 kmh.
        Meiner meinung nach wollen die wie immer einfach nur ihr überteuertes zeug verkaufen.
        Ich habe mir auf ebay ein Drössiger fully in top zustand mit hydraulischen scheibenbremsen für 300 euro gekauft.Dann 700 euro für den umbausatz.Für rund 1000 euro ein geländefähiges pedelec mit nur 20 kg und 120-150km reichweite.
        Und den umbau hab ich trotz 2 linker hände selber hinbekommen.
        Allemal besser als ein überteuertes 27 kg rentnerpedelec.

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        • Miguel sagt:

          Hallo Hugo,
          Kannst Du mir bitte mal mehr detaillierte Details über Dein Pedelec wie z.B. Akku spec., Nabenmotor, etc., zukommen lassen. Habe selbst ein Spezieliced Epic 2013 das ich gerne umbauen würde. Allerdings Schrecken mich z.B. die relativ begrenzten Reichweiten von Max. 80 km bei niedrigster Unterstützung aller bisher getesteten Pedelecs ab. Allerdings muss ich anmerken, dass ich fast ausschließlich in bergigem Terrain radle.

          Danke fürs Feedback, free_cruise

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  20. Hai-Lobo sagt:

    fahre seit April 2012 ein Haibike eQ xduro RC mit Rohloff. Bis heute etwa 5500 km – das waren 5500 km Fahrspass pur !!!Das Auto bleibt jetzt noch mehr stehen als vorher, der Spass und der Trainingseffekt sind einfach größer.
    Das sollte jeder erst einmal ausprobieren ehe er urteilt, und wieviel „fahrradfahren“ man leisten will bleibt jedem dann selbst überlassen.
    Fahre aber trotzdem immer wieder einmal mit meinem TREK-Fuel MTB sehr gerne.
    „Erst testen dann urteilen“

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  21. Erfahrungen im Hochbebirge haben mir noch einmal eindrücklich vor Augen geführt, dass Investionen in geeignetes Material – hier zum Beispiel ein starker Akku, Stollenbereifung, eine hochwertige Schaltung mit einer hohen Entfaltung (Unterschied zwischen kleinstem und größtem Gang), eine flatterfreie Rahmenkonstruktion und vor allem sehr gute (Scheiben-)bremsen eine absolut sinnvolle Investition sind.
    Bergab werden z.B. ungebremst schnell Geschwindigkeiten von mehr als 50 km/h erreicht.
    80 kg Mensch plus 23 kg E-Bike plus 4 kg Gepäck bilden schon eine ganz ordentliche Schwungmasse …
    Viele Grüße, Reiner Kolberg

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  22. Marks sagt:

    Die Preise sind ein Witz.
    Für bis über 6000 DM.

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    • Hallo Marks,

      für Gelegenheitsradler ohne besondere Ansprüche gibt es auf dem Markt auch deutlich günstigere Angebote als 2.000-3.000 Euro.
      Apropos: Ein Neuwagen kostet heute im Schnitt rund 25.000 Euro, alleine die Felgen oder spezielle Designpakete schlagen schnell mal mit einigen Tausend Euro zu buche.
      Dagegen sind E-Bikes, die einen echten Mehrwert bieten, in der Regel ihren Preis wirklich wert. Viele E-Bikes (z.B. von Flyer) bewähren sich z.B. schon seit Jahren im Flotteneinsatz während der Vermietung.

      Sonstiger Tipp: Nach Auslaufmodellen Ausschau halten.

      Viele Grüße,
      Reiner Kolberg

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    • Gabriel sagt:

      2012 noch in DM umzurechnen ist ein Witz…

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      • Leenah sagt:

        finde ich nicht, denn bald müssen wir eh wieder in DM rechnen 😀

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