Gesetzliche Vorschriften für E-Bikes und Pedelecs

Oft herrscht in Medien, Politik und bei der Versicherungswirtschaft Unsicherheit, wenn es um E-Bikes, Pedelecs, S-Pedelecs etc. geht. Hier ein Überblick zu den Regelungen und Gesetzen. Update: Am 20. Juni 2013 hat der Gesetzgeber einen Nachtrag zur Schiebehilfe bis 6 km/h erlassen (s.u.).
Gesetzliche Regelungen für E-Bikes und Pedelecs sind prinzipiell klar

Bereits seit November 2003 sind alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union verpflichtet, die EU-Richtline 2002/24/EG in ihre nationale Gesetzgebung zu integrieren, d. h. ein Gesetz zu erlassen, das dieser Richtlinie entspricht.

Begriffe und Fakten zu E-Bikes und Pedelecs im Überblick

Achtung, NICHT VERWIRREN LASSEN! Während sich in der Anfangszeit viele Unternehmen und Fachleute für den Gebrauch des (eigentlich richtigen) Begriffs „Pedelec“ eingesetzt haben, hat sich heute im allgemeinen Sprachgebrauch der auch international übliche Ausdruck E-Bike (oder englisch ebike) für alle Arten von Elektrorädern eingebürgert. Aus vielen Gründen ist natürlich eine genaue Unterscheidung wichtig.

Pedelec (Pedal Electric Cycle)

Zu dieser Klasse gehören ca. 95 Prozent aller verkauften elektrisch unterstützten Zweiräder.

  • Mit einer Unterstützung beim Treten bis maximal 25 km/h (plus Toleranz) und einer Nenndauerleistung des Motors von 250 Watt gelten Pedelecs als Fahrrad.
  • Dementsprechend sind weder eine Zulassung, ein Helm oder ein Führerschein nötig.
  • Einige Modelle verfügen über eine Anfahrhilfe bis 6 km/h – d.h. bis zu dieser Geschwindigkeit ist kein eigener Krafteinsatz nötig. Auch diese Modelle gelten als Fahrräder, wie der Gesetzgeber im Juni 2013 noch einmal ausdrücklich klar gestellt hat. (vgl. Bundesgesetzblatt vom 20.6.2013)

S-Pedelec (schnelle Klasse bis 45km/h)

Auch wenn die schnellen S-Pedelecs noch keinen hohen Marktanteil haben, erfreuen sie sich zurecht ständig steigender Beliebtheit. Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Modellen und auch Bosch bietet seit 2012 ein leistungsstarkes Paket aus Motor, Akku und Steuerung für S-Pedelecs an.

Das gilt in Deutschland für S-Pedelecs:

  • Maximal unterstützte Geschwindigkeit: 45 km/h, maximale Nennleistung des Motors 500 Watt. Fahrhilfe ohne Muskelkraft (beim Bosch-Antrieb zum Beispiel bis 18 km/h) erlaubt.
  • Führerschein: Mindestens Berechtigung zum Fahren eines Mofas nötig (Führerscheinklasse M, bzw. enthalten bei PKW-Führerschein Klasse B)
  • Haftpflichtversicherung inkl. Kennzeichen nötig (ca. 35-70 Euro / Jahr *). Vorteil: Gegen einen geringen Aufpreis ist eine Teilkasko- und Diebstahlversicherung erhältlich.
  • Radwege: Nach neuester Einschätzung und aktueller Rechtssprechung (s. Artikel des ADFC) dürfen Radwege mit “S-Klasse-Pedelecs” und “E-Bikes” auch außerorts nicht befahren werden. Fahrradstraßen dürfen mit “S-Klasse-” und “E-Bikes” nur dann befahren werden, wenn sie für Kraftfahrzeuge allgemein oder für Krafträder freigegeben sind. Eine Freigabe für Mofas reicht nicht aus.
  • Einbahnstraßen: Keine Nutzung von entgegen der (für Radfahrer freigegebenen) Fahrtrichtung.
  • Nahverkehr  / Mitnahme in Bus und Bahn (ÖPNV): Je nach Bundesland und Verkehrsverbund / Verkehrsträger teils gestattet.
  • Anhänger: Transport von Kindern im Anhänger nicht gestattet (im Gegensatz zu normalen Pedelecs)
  • Technik: Zulassungspflicht durch Hersteller / Betriebserlaubnis durch den TÜV mit besonderen Anforderungen an sicherheitsrelevante Bauteile (z. B. Spiegelpflicht, Rahmen, Bremsen, Räder, Reflektoren etc.), Akkuspeisung der Beleuchtung erlaubt
  • Helm: Nach einer neuen Interpretation des Bundesverkehrsministeriums gibt es in Deutschland eine Helmpflicht.
    (Europaweit in der Diskussion und grundsätzlich zu empfehlen.)
  • Alkoholgrenze: wie beim Führen eines PKWs (0,5 Promille, bzw. 0,3 Promille bei Unfall)

 

Elektro-Leichtmofa / Kleinkraftrad (früher „E-Bike“ im engeren Sinn)

Der Marktanteil dieser Klasse ist verschwindend gering.

  • Maximale Geschwindigkeit 20 km/h bei 500 Watt max. Motorleistung.
  • Kein Einsatz eigener Muskelkraft nötig.
  • Leistungssteuerung per E-Gasgriff.
  • Es gelten die gleichen gesetzlichen Vorgaben wie bei S-Pedelecs.
  • Neu ist das Verkehrsschild „E-Bike frei“, mit dem Radwege für eben diese E-Bike-Klasse (nicht S-Pedelecs) von den Kommunen freigegeben werden können.

* Hier finden Sie einen Überblick zu E-Bike-Versicherungen der Stiftung Warentest vom 27.06.2011
Tipp: in den Angeboten unter dem Stichwort Moped oder Mofa suchen.

Alle Angaben ohne Gewähr.

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30 Kommentare

  1. Simon sagt:

    Sehr geehrter Herr Kolberg,
    danke für diese Webseite. Ich habe damit zumindest für mich einige Neue und Alte Information ziehen können.

    Ich selbst würde mich als Hobbyschrauber mit Sachverstand einstufen mit der Erlaubnis neben Kfz bis 7,5 to. auf dem großen Motorrad zu fahren. -Und doch habe ich mir anscheinend mit meinem S-Pedelec Umbausatz selbst ein Ei gelegt.

    Mir geht es jetzt in erster Linie zur Erlangung einer Betriebserlaubnis.
    Ich denke dass ich ein, in L1e einzustufendes, S-Pedelec gebaut habe.

    In Foren heißt es, dass es teilweise unmöglich sei mit einem Umbausatz eine Betriebserlaubnis zu bekommen. Leider bekommt man nur ein Versicherungskennzeichen wenn man eine Betriebserlaubnis hat.

    In den EG Vorschriften und nationalen Vorschriften sind mir Paragrafen aufgefallen, die die Einzelabnahme außerhalb der Serie zulassen können, wenn die Vorgaben der StVZO eingehalten werden. Demnach sollte es auch natürlichen Personen möglich sein mit Hilfe von technischen Sachverständigen eine Einzel-Betriebserlaubnis zu erhalten.

    Die nächste Frage in der Sache lautet: Wie wird in der Regel die Beschaffenheit eines Bauteils nachgewiesen?
    -Bei einem offiziellen E-Bike Rahmen zum Beispiel die Festigkeit?
    -oder Felgen?

    Wenn Bauteile bereits bei einem S-Pedelec verbaut worden sind, sind diese Bauteile meist geprüft worden.

    Ich hatte mir ehrlich gesagt leider nur wenig Gedanken gemacht, da ich schon bei schweren Motorrädern einer amerikanischen Marke, selbstgebaute Rahmen mit Zulassung gesehen habe.

    Des Weiteren ist die Frage nach Signalbeleuchtung (Blinker, Brems-, Kennzeichen-, Fern- und Standlicht) und Rückspiegel diese müssten dann mit einer Schaltung wie bei Motorrädern mit so genannten E-Prüfzeichen angebracht werden.

    Ist ab mehr als 45 km/h auch eine andere Zulassung möglich?
    Denkbar wäre ein 80er Kennzeichen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Allerdings ist dann das Schild Bauart bedingt eher eine zusätzliche Bremse als ein Gewinn.

    Zu Ihrer Meinung mit elektronischer Motorsteuerung kann ich nur wie folgt analog sagen.
    Ein modernes Kraftfahrzeug (Auto) mit elektronischer Motorsteuerung hat generell eine elektronische Grenze. Viele Tuning Firmen bieten hier ihre Dienste im Chipumbau zur Leistungssteigerung an (speziell bei Turbo und Diesel betriebenen Fahrzeugen). D.h. Der Motor kann schon eine höhere Leistung bringen, die aber vom Hersteller elektronisch abgeriegelt wird.
    Wie schon oben erwähnt, wäre hinsichtlich der E-Motoren an einem E-Bike eine Analoge Anwendung denkbar.

    Hinsichtlich der Benutzung von Verkehrsstraßen innerorts von 70 km/h. Könnten nur gezielte Demos mit vielen S-Pedelec und E-Bikes mit Petitionen im Bundestag helfen, um dieser Problematik mit Radwegen zu überdenken und die Gesetzeslage zu korrigieren.

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  2. rudziansky sagt:

    eine Frage ich habe neuerdings ein pedelec sozusagen von meiner frau geerbt sie hat ein neues.das ist eins der ersten so ungefähr 7 jahre alt mit Mittelmotor 150 Watt.der sensor für die abschaltung bei 25 kmh ist irgendwann mal abgerissen die unterstützung funktioniert aber noch halt auch über 25 kmh.Was mich jetzt irretiert ist, was passiert eigentlich wenn man damit kontrolliert wird.ich fahre eigentlich auch ohne unterstützung wenns sein soll bis knapp über 50 stundenkilometer .mit meinem rennrad auch bis 60 kmh ausserdem habe ich eine fahrerlaubnis die es mir erlaubt alle motorräder zu fahren also sozusagen darf ich offiziell in deutschland über 200 stundenkilometer schnell sein wo es erlaubt ist.nur mit diesem fahrrad darf ich glaube ich eigentlich nicht schneller als 25 unterwegs sein obwohl ich die unterstützung nur beim anfahren starkem gegenwind oder am berg benutze.also die frage warum darf ich ohne unterstützung schneller als 25 fahren mit aber nicht??

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    • Hallo,
      auch mit einem Pedelec dürfen Sie so schnell fahren wie Sie möchten, oder wie es die Straßen / Verkehrsverhältnisse hergeben.
      Die Hersteller müssen in Europa allerdings bei der Pedelec-Klasse darauf achten, dass der Motor nicht bei mehr als 25 km/h (plus 10% Toleranz) unterstützt. Darauf haben sich die Expertengruppen der Länder in der EU geeinigt. Eine andere Klasse sind ja die S-Pedelecs bei denen bis 45 km/h unterstützt werden kann.
      In den Vereinigten Staaten gibt es übrigens eine Festlegung auf 32 km/h.
      Für die Straße meiner Meinung nach sehr gut / Für ältere Menschen u. U. allerdings schon deutlich zu schnell.
      Und auch im Wald aufgrund zu erwartender Konflikte mit anderen ebenfalls zu schnell.
      Verbote von Pedelecs im Wald (wie in den Staaten diskutiert) kann hier sicher niemand brauchen.

      Viele Grüße und gute Fahrt!
      Ihr Reiner Kolberg

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  3. Krüger sagt:

    Guten Abend,
    Ich habe eine frage, gibt es auch eine Regelung oder Gesetz für Fahrräder mit vier Räder die einen stärkeren Motor wie 350 Watt haben ?

    MfG Krüger

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  4. H-Kennzeichenrad sagt:

    Hallo Her Kolberg,
    mein Rad ist vor ca. 40 Jahren angefertigt worden u. hat über 50000 km mich gut begleitet. Habe es dieses Jahr komplett überholt und die ersten km gefahren.Für 30 km brauchte ich ohne Tacho u. Batterie 60-70 Minuten. Da nun wieder mehr Zeit habe möchte ich ab 2016 wieder mehr radeln u. eigentlich da ich schon einige Alpenfahrten absolvierte gern über da Stilfser Joch radeln.

    Ihre Infos über Zulassung u. Versicherung machen mich neugierig.
    Da ich offensichtlich fast immer mehr wie 25 kmh fahre muss ich mit dem Rad zum Tüv, ein Versicherungskennzeichen beantragen und an dem Rad anbringen. Darf ich dann noch die seltenen, guten Radwege benutzen oder nur noch die Autostrassen. Wie sieht die Beurteilung aus wenn ich auf Strassen mit Verbot für Krafträder befahre? Muss ich einen Tacho anbauen- wie sieht es aus wenn ich eine angegebene Geschwindigkeitsbegrenzung überschreite, da das Rad sicher bei Bergabfahrten 80 kmh und mehr erreichen kann.
    Ach ja Führerschein (Kl. 2,3 usw.),Beleuchtung u. Reflektoren habe ich und einen Radhelm (in Signalgelb) benutze ich auch. Möchte nicht in dunkler Tarnfarbe bei meinen Fahrten in einen Unfall verwickelt werden da mein Rad und ich keine „Knautschzonen“ haben.
    Ich bin kein Vegetarier oder ein sogenannter Umweltaktivist- sondern fahre einfach gerne Rad!
    Welcher E-Antrieb bietet sich für mich wenn ich das vorhandene Rad damit ausstatten muss wenn ich ohne Hilfe nicht mehr in Deutschlands Mitte radeln kann?
    Gruss Werner

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  5. Dietrich Lange sagt:

    Hallo, Herr Kolberg, wie oder wo könnte man denn beantragen, dass in Europa die amerikanische Regelung bezüglich Pedelecs im Gesetz übernommen wird? Ausnahmsweise ist hier mal etwas aus den USA wesentlich praxistauglicher. Dass Senioren zunehmend mit Pedelecs verunglücken, liegt ja nur daran, dass Fahrten mit Pedelecs zunehmen und nur Unfälle mit diesen gezählt werden. Senioren mit Gleichgewichtsstörungen verunglücken aber regelmäßig auch mit normalen Rädern, mit denen sie bergab locker über dreißig kmh fahren können. Es macht also keinen Sinn, dass alle anderen Radfahrer im Sinne einer verfehlten Schutzmaßnahme diese engen Pedelecgesetze mit erleiden müssen.
    Beste Grüße von Dietrich Lange

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  6. rexim sagt:

    ich habe son E-roller der mit max 20 km/h 250Watt angegeben ist und eine strassenzulassung hat…brauch ich ein versichungsschutz also ein kennzeichen ja oder nein ??
    Bei der Polizei sagte man mir, ich brauch nichts..da es nur 250 watt hat und nur 20 km/h fährt..was ist den da nu richtig ich blick da nicht durch

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    • Hallo,
      die Polizei ist in meiner Erfahrung nach hier überfordert.
      Allerdings sollte es für jeden Hersteller selbstverständlich sein die nötigen Informationen zu geben.
      Letztlich geht es um deutlich mehr, als nur Kennzeichen ja/nein sondern auch um EU-Kompatibilität, Verkerssicherheit im Sinne der StVZO etc.
      All das muss der Hersteller schriftlich dokumentieren.
      Beste Grüße
      Reiner Kolberg

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  7. Pitt Rotter sagt:

    Hallo Herrn Kohlberg!

    Ich bin auf der Suche nach Informationen wo ich denn mit einem s.g. Solowheel, ca. 350W ca. 15 km/h fahren darf. Ebenso mit einem s.g. „Minisagway“, ca. 250 W bis ca. 12 km/h fahren darf und wie ich dieses Gefährt ev. versichern kann. Wie könnte ich gegebenenfalls eine Betriebserlaubnis für solch ein Geräte beantragen?
    Ich weiß wir sind in Deutschland und hier muß alles streng geregelt sein, aber vielleicht geht ja doch etwas.
    Ich danke für Ihre Antwort, auch wenn ich ev. mit diesen Fragen bei Ihnen nicht so ganz richtig liege.

    Bitte Kommentare nur wenn jemand wirkllich was weiß und das Ende des Kommentars nicht lautet: naja, aber so ganz genau weiß ich das auch nicht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Pitt Rotter

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  8. Horst Hegemer sagt:

    Guten Tag Herr Kolberg,
    ich habe vor 3 Monaten ein LYRIC e-bikeboard S1000 mit 1000 Watt gebraucht gekauft. In den Papieren ist eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h angegeben.Auch in der Anzeige ( e-bay )war die Geschindigkeit mit 25 Km/h angegeben.
    Nach einigen gefahrenen Kilometer stellte ich fest,
    daß das e-bikeboard wesenlich schneller fährt. Der Fahrradtacho
    zeigt fast 40 km/h an! Wie kann ich die die Geschwindigkeit exakt prüfen?
    Ich möchte das Fahrzeug dann zurückgeben.
    Unser TÜV in Niedernhausen / Ts. hat keine Anlage zur Prüfung und zur Polizei
    möchte auch nicht gehen.Die haben inen Rollenprüfstand.Gibt es noch andere Prüfmöglichkeiten?

    Bei einer Polizeikontrolle bekäme ich sicherlich Schwierigkeiten,mit Führerscheinentzug, Bußgeld und den Verlust des Versicherungsschutzes.

    Vielleicht haben Sie eine Empfelung für mich.

    Vielen Dank

    Horst Hegemer aus dem schönen Taunus

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    • Hallo Herr Hegemer,

      Sie sprechen ein wichtiges und inzwischen relativ weit verbreitetes Problem an.
      Über eBay & Co. wird in vielen Fällen neue oder gebrauchte Ware angeboten, die für den europäischen oder deutschen Markt keine Zulassung hat und hier ggf. nicht im Straßenverkehr gefahren werden darf.

      Die gesetzlichen Bestimmungen zu E-Bikes und Pedelecs finden Sie hier im Überblick:
      http://www.e-bikeinfo.de/recht/gesetzliche-vorschriften-e-bikes-pedelecs

      Bei dem von Ihnen angesprochenen Modell macht mich als erstes die Motorleistungen von 1.000 Watt stutzig.
      Inwieweit das Bikeboard, bei dem es sich ja um ein Zwittermodell handelt, eine Zulassung für den Straßenverkehr in Deutschland hat, müsste Ihnen der Hersteller sagen können. Wenn ja setze ich hier auch eine Versicherungspflicht voraus.

      Hat der Verkäufer im Verkaufstext falsche Angaben gemacht würde ich auf eine Wandlung bestehen.
      Halten Sie uns gerne hier auf dem Laufenden!

      Letzter Punkt: E-Bikes sind wirklich die bessere Alternative!

      Beste Grüße
      Reiner Kolberg

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    • Daniel Roß sagt:

      Ich würde ein GPS-Gerät zur Geschwindigkeitsmessung benutzen. Jedes Smartphone mit GPS-Empfänger kann das mit der entsprechenden App auch.

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    • Daniel Roß sagt:

      Ich würde ein GPS-Gerät oder ein Smartphone mit GPS-Empfänger mit entsprechender App zur Geschwindigkeitsmessung benutzen.

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  9. Jürgen sagt:

    Hallo ,
    ich fahre ein S-Pedelec mit einem Bosch Mittelmotor mit 350 W . Wenn ich diesen gegen einen Motor eines 250 W Pedelecs tausche hätte ich doch wieder ein 250W Pedelec?
    Der Motor stammt aus einem gleichen Fahrradtyp . Die komplette Bedieneinheit mit Sensoren usw. würde natürlich auch getauscht werden . Was meinen Sie ?

    Gruß

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    • Hallo,

      ganz richtig: Wenn die Leistung durch einen Motortausch auf 250 Watt reduziert wird, handelt es sich wieder um ein ganz normales Pedelec.
      Viel Erfolg beim Umbau und beste Grüße
      Reiner Kolberg

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  10. Ingrid Schwab sagt:

    Hallo Herr Kohlberg, habe von Flyer ein Bike der X-Serie HS das auf 25 km/h reduziert wurde. Habe auch ein Gutachten darüber. Es steht drinnen: tretunterstützt bis 25 km/h*Fz entspricht bis auf Motorleistung „Fahrrad mit Trethilfe“ gem. EG-FGV Paragraph 15(2) Nr.8. Wie versichere ich das Fahrzeug? Darf ich mit diesem e-bike auf Fahrradwegen fahren?
    Viele Grüße

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    • Hallo Frau Schwab,

      danke für Ihre Anfrage zu diesem nicht unwichtigen Thema.

      Vorab: Rechtsverbindliche Auskünfte kann ich natürlich nicht geben!
      Bei Motorrädern / Leichtkrafträdern ist es durchaus üblich die Fahrleistung zu reduzieren, damit man in eine andere Versicherungs- oder Führerscheinklasse kommt. Viele Zweiräder sind für eine Drosselung oder Entdrosselung vom Hersteller (PS-Zahl und Höchstgeschwindigkeit) vorgesehen. Bei zugelassenen Krafträdern wird das dann in die Papiere eingetragen und kann ggf. von der Polizei oder dem TÜV auf einem Prüfstand nachvollzogen werden.

      In Ihrem konkreten Fall scheint es mir allerdings komplizierter zu sein, da ja wie von Ihnen beschrieben nicht die Kraft des Motors (PS-, bzw. bei elektrischen Motoren die Wattzahl) beschränkt wurde, sondern allein die Höchstgeschwindigkeit.

      Nach wie vor gilt aktuell für Deutschland (in der Schweiz gelten andere Regeln!) die Begrenzung von 250 Watt für normale Pedelecs! Ich nehme damit stark an, dass Sie in Deutschland auf jeden Fall der Versicherungspflicht unterliegen.

      Fahren ohne Versicherung hat schwerwiegende Folgen, sodass ich eine Versicherung dringend empfehlen würde. Finanziell ist das kein großer Aufwand, vor allem nicht, wenn man ein Paket mit Diebstahlschutz abschließt.

      Auch das Befahren von Radwegen ist mit dem Rad, das demnach weiter zur Klasse der S-Pedelecs gehört wohl leider untersagt.

      Natürlich ist diese Lösung unbefriedigend. Ich kann hier auch nicht dazu raten, das Kennzeichen abzuschrauben und weiter auf dem Radweg zu fahren! Aus der Praxis sind natürlich Fälle bekannt, in denen Kennzeichen verloren gegangen sind oder durch Unbekannte entfernt wurden, ohne dass dies dem Besitzer aufgefallen wäre. Natürlich zieht das ggf. Bußgelder nach sich. Wenn kein Vorsatz vorliegt (was ich niemand unterstellen würde) sind diese aber gering. Fragen zur Haftung bei einem Unfall sind sicher dem Einzelfall zuzuordnen.

      Ich hoffe ich konnte damit ein wenig helfen.
      Beim Gesetzgeber gibt es hier – ebenso wie bei den Herstellern – mit Sicherheit noch Nachholbedarf.
      Beste Grüße, Reiner Kolberg

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  11. Maximilian Blum sagt:

    Hallo,
    Im Rahmen der Diskussionen um die Wikipedia-Artikel zu Pedelec, Mofa und Fahrrad mit Hilfsmotor, ist die Frage aufgekommen, wie E-bikes einzustufen sind, die OHNE Tretunterstützung eine Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h erreichen?
    Laut der Aussagen die sich im Netz finden, müsste es sich dabei um Kleinkrafträder mit Führerscheinpflicht AM handeln. Das kann ich aber nicht glauben, denn es ist bekannt dass es in Deutschland die Kategorie „Mofa“ gibt, die auf 25 km/h begrenzt ist. Weiß jemand etwas dazu?

    Beste Grüße
    Maximilian Blum

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  12. steffen sagt:

    ich fahre bis 28 Kmh mit mein Pedelec gut das es noch die tolleranz grenze gibt bis 28,7 Kmh

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  13. dazydee sagt:

    Die Interpretationen der Bundesverkehrministeriums finde ich etwas seltsam.

    Schließlich kommt es doch schlussendlich darauf an, was bei mir im Fahrzeugschein steht. Und wenn da eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 18 Kmh steht und als Typ L1e eingetragen ist, dann kann das Ministerium noch so eine andere Meinung haben, ich darf aber trotzdem außerorts auf Radwegen fahren.

    Dass ein Ministerium sich als nicht rechtssicher erweist wäre auch nicht das erste Mal:
    http://www.shopbetreiber-blog.de/2006/07/10/lg-halle-muster-widerrufsbelehrung-ist-rechtswidrig/

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  14. Kahm sagt:

    Komme gerade von einer Reise mit einem S-Pedelec von Kranenburg (Niederrhein) nach Berlin. Nach diesen Erfahrungen ist die Radwegregelung sehr problematisch. Auf schmalen Bundesstraßen wird man schnell zum Organspender, wenn alle LKW’s bei Gegenverkehr (vor allem an Steigungen und bei kräftigem Gegenwind) hinter einem bleiben müssen. Ist man ohne Akku, zum Beispiel in Ladepausen, unterwegs, wird die Regelung völlig absurd… da man wie ein Albatros auf dem Land unterwegs ist.
    Lösungsvorschlag: Verkehrsregeln für S-Pedelecs auf Radwegen aufstellen oder/und einen „Radwegschalter“ montieren, dessen Nutzung das S-Pedelec zu einem normalen Pedelec macht.

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    • Hallo,

      ich teile Ihre Erfahrungen mit S-Pedelecs.
      Aus verkehrspolitischer Sicht gibt es hier noch eine ganze Menge an neuem Regelungsbedarf.
      In Köln steht man z.B. vor der absurden Situation, dass man auf Tempo 70-Straßen (auf denen regelmäßig mit ca. 100 km/h gefahren wird) verbannt wird. WENN man sich an die Verkehrsregeln hält. Aber wer macht das schon, wenn die Alternative Lebensgefahr bedeutet?

      Deutlich besser wäre meiner Meinung nach das niederländische Modell (breit ausgebaute Wege für Fahrrräder und ‚langsame‘ Zweispurfahrzeuge bis ca. 45 km). In der Praxis funktioniert das hier ganz wunderbar.

      Alternativ wäre meiner Meinung nach eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Wegen angebracht. Denn auch Rennräder erreichen auf gerader Strecke locker 35-40 km/h. Die Möglichkeit eines Radwegschalters oder „Motor aus“ ist grds. auch nicht dumm, aber welcher Polizist und welche Versicherung soll das in der Praxis kontrollieren? Von vorn sind S-Pedelecs nicht als solche zu erkennen und wenn man es von hinten sieht ist es i.d.R. per Rad oder zu Fuß uneinholbar.

      Viele Grüße
      Reiner Kolberg

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      • dazydee sagt:

        >>Die Möglichkeit eines Radwegschalters oder “Motor aus” ist grds. auch nicht dumm, aber welcher Polizist und welche Versicherung soll das in der Praxis kontrollieren?<<

        Bei den allermeisten S-Pedelecs kann man mit "Akku raus", auch für jeden Laien erkenntlich, eindeutig eine Motorunterstüzung ausschließen. Bei vielen kann man auch das Bedienteil abnehmen und nix geht mehr.

        Zumindest das könnte der Gesetzgeber eingestehen und nicht beim einem realitätsfremden "Kraftrad bleibt Kraftrad, auch ohne Saft" bleiben.

        Bis 2009 durfte man ja noch mit nem Roller auf dem Radweg sich tretend fortbewegen. Den Passus braucht man doch nur wieder reinnehmen. Oder?

        Beste Grüße

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      • Zierenberg sagt:

        Hallo Herr Kolberg,

        ich (35 Jahre, kein Führerschein) bin im Besitz eines leistungsstarken E-Bikes. Der Hersteller hat rein softwaremäßig 3 Programme installiert. Schaltet man das Gerät ein, befindet sich das E-Bike im Pedelecmodus mit 250 Watt Tretunterstützung und Abriegelung der Motorkraft bei 25 Km/h + Toleranz. Per extra Kabelfernbedienung kann man auf über 500Watt, anscheinend ohne Abriegelung schalten. Nun habe ich die Kabelfernbedienung abgeschnitten und das Kabel verödet. Nun kann man nicht mehr weiter an dem Gerät etwas einstellen (keine Knöpfe außer Ein/Aus). Das Gerät befindet sich immer und ausschließlich im Pedelecmodus. Nun lautet meine Frage: Kann ich davon ausgehen, das ich wie jeder Pedelecbesitzer mit diesen Vorschriften (250Watt, 25 Km/h Tretunterstützung max.)berechtigt bin das Fahrrad auf allen geeigneten Wegen zu nutzen? Das Fahrrad hat eine StVO Vollausstattung und wurde in Deutschland gefertigt. Zweite Frage: Darf ich einen kleinen Fahrradanhänger (Tüv-geprüft und vorschriftsmäßig installiert) dahinter anbringen/montieren?

        Mit freundlichen Grüßen,

        R.Zierenberg

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        • Hallo Herr Zierenberg,

          ein S-Pedelec als normales Pedelec zu betreiben ist eine interessante Frage, die mir bislang zugegebenermaßen noch nicht begegnet ist.

          Natürlich kann ich hier keine Rechtsberatung geben!
          Meine Einschätzung: Der Gesetzgeber schreibt neben der Höchstgeschwindigkeit bei der Unterstützung auch eine maximale Wattstärke von 250 Watt Nennleistung vor. Ich habe starke Zweifel, ob der Gesetzgeber eine softwareseitige Drosselung akzeptiert.

          Dieses Forum soll aber auch keine Tipps und Tricks aufzeigen, wie Vorschriften des Gesetzgebers durch Veränderungen am Rad möglicherweise verändert oder umgangen werden können.

          Zu Ihrer Frage in Bezug auf einen Fahrradanhänger kommt es darauf an, ob der Hersteller Ihres E-Bikes das zulässt, in welchem Land Sie das E-Bike betreiben wollen (die Schweiz hat z.B. andere Vorschriften als Deutschland) und ob es sich um einen Lasten- oder Kinderanhänger handelt.

          Mehr dazu hier auf http://www.e-bikeinfo.de im Bereich „Recht“.

          Beste Grüße

          Reiner Kolberg

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          • Zierenberg sagt:

            Hallo Herr Kolberg,

            ich danke Ihnen für ihre schnelle und professionelle Auskunft. Das man für S-Pedelecs einen Führerschein braucht, und das andere Benutzerregeln als für Fahrradfahrer gelten ist noch nicht mal allen Verkäufern klar oder will nicht klar sein…

            Ich habe die Möglichkeit mein E-Bike vom Hersteller umzurüsten und Bestätigen zu lassen (Klassenbescheinigung). Ich will hier keine Möglichkeiten zum Trickbetrügen suchen. Eine Drosselung macht auch aus einem 125er Roller ein Mofa für den kleinen Schein. Doch da spielt der Tüv anscheinend eine Rolle.

            Ich denke es muss sich noch einiges tun in Sachen Klarheit Thema E-Bike. Das Ganze ist doch noch sehr neu.

            Auch ein S-Pedelec als Leitkraftrad einzustufen und wie einen Roller fahren zu lassen im Verkehr halte ich für nicht zweckmäßig, da selbst 500 Watt keinen ganzen PS ergeben. Die Fahrräder sind deswegen nicht wirklich straßenverkehrsfähig. Und wenn dann stellen Sie in der Regel immer ein Verkehrshindernis dar.

            Ich denke man sollte eine Altersbeschränkung austeilen (z.B.: S-Pedelec ab 18 Jahren) und auf die Vernunft der Fahrer vertrauen.

            Ganz einfach wenn ich mein 3500,-€ Carbonmountainbike richtig bereife, kann ich mehr als unvernünftig durch die Stadt brettern, ohne das es wirkl. schwer fällt. 60 Km/h sind da keine Grenze sondern einfach eine Herausforderung – ich könnte auch Spaßfaktor schreiben.

            Das Problem hart man mit allen Fahrzeugen, dank unvernünftiger Fahrer. Besonders auffällig sind häufig Motorradfahrer.

            Als Radler möchte man gern auch mit Electromotoren sich den Alltag erleichtern. Eine „Quälakzeptans“ mit lächerlicher 0,33 PS Unterstützung (entspr. 250Watt), welche dank unpassender Tachoeinmessung bei 18 Km/h abriegelt macht das teure und schwere E-Bike zum Spaßkiller.

            „“Vielleicht sollten einfach wirklich alle Autos fahren, dann wäre die Welt wirklich sicherer und weniger nerfig.““

            einen freundlichen Gruß an Sie, jedoch einen ironischen Gruß an unsere ach so tolle deutsche Gesetzgebung. Autobahn no „Limit“ und die armen Radler gibt man ein teuren, lahmen Klotz an die Kurbel. Wer da wohl mit welchem Auto in der Garage die Unterschrift gegeben hat? Völlig vorbei am Alltag!

            Traurig aber wahr!

            R.Zierenberg

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          • Hallo Herr Zierenberg,

            besten Dank für Ihren ausführlichen Kommentar.

            Eine kleine Anmerkung von meiner Seite:
            Generell ist es nicht so, dass normale Pedelecs bei 18 km/h abregeln würden. Im Regelfall werden schon die Vorgaben des Gesetzgebers ausgeschöpft und es finden sich auch ein paar Hersteller, die hier ‚sehr knapp‘ am erlaubten Limit arbeiten – um es vorsichtig zu formulieren.

            Was Ihre Kritik an der Gesetzgebung angeht werden Sie in der Fahrradbranche und bei Verbrauchern auf viel Zustimmung stoßen.
            Hier hinkt die EU noch den Anforderungen / Realitäten hinterher.
            Die Gesetzgebung in der Schweiz oder den USA kann mit unserer kaum verglichen werden.

            Und ja, Sie haben recht: Weniger Autofahren würde helfen.

            Viele Grüße

            Reiner Kolberg

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  15. Hünschemeyer sagt:

    Hallo,

    uns würde interessieren, ob auch Kinder (fast 12) mit einem E-Bike fahren dürfen, was auch inoffiziell mehr als 25kmh fährt. Kennt sich jemand mit der rechtlichen Lage aus?

    Grüße

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    • Hallo,

      was meinen Sie mit „was auch inoffiziell mehr als 25kmh fährt“?

      Diese Vorschriften gelten für den Straßenverkehr:
      Für normale Pedelecs, die vom Gesetzgeber wie Fahrräder behandelt werden, gibt es bislang keine gesetzliche Altersbeschränkung für den Nutzer. Entsprechend dürfen auch Kinder und Jugendliche ein Pedelec fahren.
      Für S-Pedelecs und E-Bikes im engeren Sinn (Leichtmofas) gelten andere gesetzliche Bestimmungen. Hier gibt es eine Führerscheinpflicht (Fahrerlaubnis ab 15 Jahren mit Mofa-Prüfbescheinigung). Personen, die vor dem 01.04.1965 geboren wurden, benötigen keinen Führerschein, sondern lediglich einen gültigen Personalausweis.

      Auf Privatgrundstücken gilt die STVZO nicht unbedingt.
      Ist Ihre Frage damit beantwortet?
      Viele Grüße
      Reiner Kolberg

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